Yoga

Yoga - Was ist das?

"Yoga ist eine Abkürzung aus dem Norddeutschen. Ursprünglich kommt »Yo« von »Jo« - das steht für »Ja«. Und »ga« kommt von »gar«, etwas ist fertig gekocht. Ja, es ist alles klar und das Leben ist gar, fertig, und kann jederzeit und ewig neu genossen werden. Guten Appetit! Gute Verdauung! Und gute Ausscheidung!"

Ist das die Wahrheit, oder eine wahre Lüge?

Woher weiß ich, dass alles klar ist? Wie nehme ich die Wahrheit wahr? Was ist Einbildung und was stimmt? Wie befreie ich mich von allen inneren Zwängen?

Solche und noch viele andere Fragen klären sich durch das Praktizieren von Yoga. Die Daoisten lachen natürlich, wenn sie hören, dass einige Yoga praktizieren, um sich wieder zu vereinen.

Wieso lachen sie darüber?

Für sie ist es eindeutig, dass wir nie getrennt waren oder sein könnten, von nichts und niemandem.

So gesehen müssen und können wir uns nicht wieder vereinen, da wir doch längst eins sind und immer sein werden. Also wozu taugt das Yoga überhaupt noch? Wenn sich das Yoga Praktizieren erfüllt, brauchen wir kein Yoga mehr.

Beliebt ist das Hatha Yoga, bei dem der Körper in Stellungen gebracht wird, in denen er sich entspannt, aufs Neue auflädt und geschmeidiger wird. Wunderbar! Nur, bringt mich das in die innere Freiheit? Machen diese Übungen aus mir ein befreites Wesen? Denn ein erklärtes Ziel des Yogas ist die Befreiung des Menschen aus seinem Nichtwissen. Die Unbewusstheit, das Nichtwissen ist der Nährboden aller leidvollen Spannungen wie Ichverhaftung, Begierde, Hass und dem Selbsterhaltungstrieb. Nichtwissen wird laut den Yoga Sutren definiert als die falsche Anschauung, die

das Vergängliche als unvergänglich ansieht, das Reine für unrein hält, das Leidvolle für Freude und das Nicht-Selbst (Pseudo-selbst) für das Selbst hält. Demzufolge stellt sich jeder Mensch eine eigene Phantasiewelt zusammen und besteht darauf, dass die Welt so ist, und nicht anders. Was sollen wir auch anderes tun? Die unterschiedlichen Religionen bekämpfen sich, die Politiker bekämpfen sich. Wo gibt es für uns Vorbilder, die ein ausgeglichenes, glückliches Leben leben?

Unser Körper benötigt laufend feste Nahrung und Sauerstoff von außen. Der Körper wird von außen versorgt. Auch unser Geist wird von außen gefüttert. Alles, was dem Geist vorgesetzt wird, nimmt er auf. Er kann gar nicht anders reagieren. Wir können nicht einmal alles abrufbereit nutzen, was der Geist permanent in seinem Leben zu sich genommen hat. All die Konzepte und Gedanken unserer Eltern, Lehrer, Freunde, Verwandten - einfach von allen, die wir jemals getroffen haben - von den Medien, die uns umgeben, uvm...

Ein Meister sagte einst, unser Geist ist der Mülleimer der Gesellschaft, alles wird da rein gepackt. Bei allem, womit wir in Berührung kommen, ist der Geist gezwungen, es zu speichern. Da besitzen wir kein Mitspracherecht. Doch was und wie wir es nutzen, obliegt 100% unserer individuellen Macht. Wir sollten die Tatsache annehmen und verstehen, dass unser Geist auch von geistigen Fäkalien durchdrungen ist. Das Leben birgt paradiesische Freuden so wie höllische Qualen. Yoga führt uns zu Bereichen, die jenseits unseres Geistes liegen. Begriffe wie Überbewusstsein, Seelenbewusstsein oder die undefinierbare Leere werden dafür verwendet, was wir mit Yoga bewusst wahrnehmen können. Mit Yoga sind wir in der Lage, die Energie unseres Bewusstseins aus dem verstopften, verwirrten und phantasierenden Geist zurückzuziehen.

2. Sutre: Yogás citta-vritti nirodhah = Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. Die Gedanken verschwinden allmählich aus dem Bewusstsein und die wahre Wesensidentität wird nicht mehr verdeckt von den geistig-seelischen Vorgängen. Alle Muster und Konzepte lösen sich auf. Frieden, Ruhe oder Freiheit sind Begriffe, die jetzt verwendet werden können.

Wie erreichen wir es im Yoga, solche Bewusstseinsbeschaffenheit zu erlangen? Schauen wir uns mal die erste Sutre von Patanjali an.

1. Sutre: atha yoga-anuśāsanam = Jetzt folgt die Disziplin des Yoga. Das heißt, wir praktizieren es jetzt. Jetzt heißt klar und deutlich in diesem Augenblick. Yoga ist nicht etwas, was morgens eine Stunde und abends eine Stunde ausgeübt wird. Disziplin bedeutet im Yoga 24 Stunden, eben jetzt. Jetzt ist immer jetzt. Kein »Später werde ich Yoga praktizieren.« - jetzt im Augenblick praktizieren wir.

Was ist die Basis der Yogapraktik? Wir wählen einmal, nicht mehr zu wählen. Wir wählen das Beobachten. Die Beobachtung steht im Mittelpunkt. In der Sitzmeditation beobachten, beim Tun beobachten, bei der Kommunikation beobachten. »In der Ruhe tätig sein und in der Tätigkeit ruhig sein«. Im Beobachten des ewigen Seins ist das Yoga verwurzelt. All die Techniken und theoretischen Ausführungen des Yogas ranken um die Beobachtung. Eine der Konsequenzen, die sich bei einem hingebungsvollen, regelmäßigen Praktizieren bald einstellt, ist die Befreiung der meisten Ängste sowie das Empfinden von Augenblick zu Augenblick zu leben. Am Ende steht die Befreiung von allen Anhaftungen.

Will ich das?

Yoga - Retreat & Urlaub in Ruhpolding

Yoga- und Meditationseinführung

Hast du Lust, deinem Himmel hoch jauchzenden und zu Tode betrübten, geschundenen und »Verwundeten Ich« dem Ich, dem individuellen Ego (der Pseudoseele), einen Ferienaufenthalt zu gönnen? Und gleichzeitig, die intensivere und intimere Bewusstwerdung zum »Eigenen Selbst«, dem universalen Ego (der wahren Seele) zu fördern? Da die beiden Welten nur einen Gedankengang voneinander entfernt liegen, können eben großartige Veränderungen schlagartig geschehen. In keinster Weise, überhaupt nicht denken oder vollständig anders denken und ehe wir uns versehen ist eine andere Stimmung, ein verändertes Bewusstsein aktiv. Yoga funktioniert, gesetzt dem Fall, dass wir es nutzen. Eine der Grundlagen des Yogas ist es »von Augenblick zu Augenblick zu leben«, die innere Freiheit zu leben. Wie geht das? Das und anderes praktizieren wir in der Gemeinschaft und du wirst hoffentlich so motiviert sein, dass du auch ohne Gruppe, zuhause, ebenso tief meditierst und das Leben immer »funkelnagelneu« entdeckst.

Mit dem Angebot eines Retreats kreieren wir etwas Wunderbares für uns, für alle, die sich gerne für eine Zeit von der Außenwelt zurückziehen wollen sowie Yoga lernen und praktizieren möchten. Es geschieht in einem behüteten Rahmen, in dem das Ankommen bei sich selbst begünstigt ist. Eine tiefgreifende Transformation ist hier möglich.

»Sei im Sein oder lass es ganz Sein«.

In Liebe

Wolfgang

Programm und Ablauf

Eine Einführung in ein alltäglich praktizierbares »Vollständiges Meditationssystem« ist für jeden Starter auf dem Yogaweg als Basis dabei. Für diejenigen, die bereits mit einem System arbeiten, ergibt sich »mit ziemlicher Sicherheit« eine Bestärkung und Bereicherung ihres geistigen Weges (Sadhana).

Freitagabend:

Anreise

Beginn: 19:00 Uhr

Samstag:

Beginn: 9:30 Uhr

Sonntag:

Ende: 14:00 Uhr

Wunderbare Reise wünscht das gesamte Team

Die Zeit vor und nach den gemeinsamen Veranstaltungen kann genutzt werden für individuelle Aktivitäten in der Natur, ausgedehnte Wald- und Bergflächen beginnen wenige Meter vom Haus entfernt. Eine andere Option ist sich, dem Selbststudium zu widmen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, individuelle Anpimomai® - Behandlungen und Konstitutionsbestimmungen (Persönlichkeitsanalyse) zu buchen. Siehe die Angebote auf unserer Therapieseite.

»Lebe, als würdest Du morgen sterben, lerne, als würdest Du ewig leben.«

~ Mahatma Gandhi ~

Yoga des Wissens

Patanjali gilt bei vielen Autoritäten im indischen Yoga als einer der größten Meister. Er wird auch als der Meister mit den 1.000 Köpfen bezeichnet. Seine Yoga - Sutren zeigen sich so einmalig klar fokussierend und öffnend, demzufolge geben sie auf jede unerlässliche Frage, die auf dem geistigen Weg aufsteigt, eine Antwort, inklusive einer praktizierbaren Lösung.

Es heißt weiter, dass die Yoga - Sutren von Patanjali als Buch so funktionieren, dass sie die Kraft besitzen, Meister hervor zu bringen.

Die Yoga Sutren des Patanjali, bilden das geistige Rückgrat des gelehrten Yogas. Jede spirituelle Bewegung oder Richtung bildet sich aus Glaube, Philosophie sowie einer Seite mit erprobten Techniken, die in ihrer Wirkung wissenschaftlich nachvollziehbar sind. Die Yoga - Sutren gehören in einer großartigen Reinheit zur befreienden Wissenschaft des Yogas. Hier geht es nicht um ein Glaubensmodell, sondern um eine praktizierbare Wissenschaft.

Patanjali - die Wurzeln des Yoga

Die Yoga Sutren des Patanjali mit Kommentaren von P.Y. Deshpanade

Einige Themenideen:

Über die Versenkung

Die Disziplin des Yoga

Sutren 1-4

 

Der Weg der Hingabe zum Ursprung allen Seins

Sutren 23 - 29

 

Hindernisse auf dem Weg

Sutren 30 - 33

 

Die Art der leidvollen Spannung

Sutren 3 - 9

 

Die achtblättrige Blüte des Yoga

Sutren 26 - 55

 

Über die Freiheit

Die Natur und der Mensch

Sutren 1-13

Lesungen:

Lesungen vor allem von Paramahansa Yogananda

P. Yogananda lebte viele Jahre seines Lebens im Westen, er ist Autor des Bestsellers »Autobiografie eines Yogis«. Eine seiner bedeutsamsten Aufgaben sah er vermutlich in der Verbreitung des Kriya Yogas. Eines seiner Gebete beschreibt seine primäre Wirkrichtung. »Oh, Herr, lass deine Liebe, ewig im Heiligtum meiner Hingabe leuchten und gib mir die Fähigkeit, deine Liebe in allen Herzen zu erwecken«.

Einige Ideen:

  • Wie man sein Leben neu gestaltet
  • Im Einklang mit der Quelle allen Erfolges
  • Der Nervosität auf den Grund gehen
  • Der Unterschied zwischen geistiger und eigennütziger Selbstliebe
  • Die Kunst in dieser Welt mit anderen auszukommen
  • Warum Liebe siegt, wo Eifersucht versagt
  • Ist Gott ein Diktator?
  • Das Karma durch Weisheit überwinden
  • Verstärkt euren Magnetismus
  • Beschleunigung der menschlichen Entwicklung
  • Wunder durch das Raja Yoga
  • Fasst neue Entschlüsse
  • Werdet zu dem, was ihr sein wollt
  • Erobert Herzen
  • Wie ihr euren geistigen Fortschritt beschleunigen könnt